Wegmarkierung
Felsenbrücke Hohlenstein
Weinwanderweg
Gallengrotte
Ebnisee
Blick auf Gschwend

Peterskirche, Lichtenberg und Hohenbeilstein

Beilstein - Oberstenfeld - Peterskirche - Burg Lichtenberg - Prinz Friedrichs Kochherd - Gronau - Schmidhausen - Burg Hohenbeilstein - Beilstein

Wegbeschreibung

Peterskirche
Peterskirche

Wir folgen an der Bushaltestelle in Beilstein der Auerbacher Straße mit dem blauen Kreuz Richtung "Süden" und passieren das Fachwerk-Rathaus. Am Kreisel geht in die Oberstenfelder Straße und links in die Berliner Straße. Wir biegen gleich wieder rechts auf den Fußweg Richtung "Burg Lichtenberg". Bei einem Blick zurück sehen wir die Burg Hohenbeilstein oberhalb von Beilstein. Wir erreichen Oberstenfeld. Nach Haus Nr. 10 geht es links die unmarkierten Stufen hinauf zur Peterskirche (0:25).

Peterskirche

Die romanische Peterskirche wurde Mitte des 11. Jahrhunderts errichtet. Im 13. Jahrhundert wurde der Chor einge­wölbt und die Kirche mit Fresken ausgemalt. 1973-76 wurde sie restauriert und wird gelegentlich für Gottesdienste benutzt.

Oberstenfeld
Blick auf Oberstenfeld

Wir laufen wieder hinab zur Straße und folgen dem blauen Kreuz nach links. Am Ende der Straße wenden wir uns rechts in die Gronauer Straße. Hier steht eine verbliebene Mauer der ehemaligen Kratzmühle. Wir überqueren die Durchgangs­straße und folgen weiter der Gronauer Straße. Nach dem Rathaus geht es links in die Bädergasse. Wir überqueren die Bottwar auf der Brücke und wenden uns nach rechts. An der Sporthalle geht es links. Vor uns sehen wir bereits Burg Lichtenberg. Es geht geradeaus die Treppe hinauf und rechts auf die Straße. Einige Meter weiter laufen wir links auf den Asphaltweg und verlassen den Ort. Am Ende des Weges geht es links und kurz vor der Straße rechts den Pfad bergauf. Der Blick schweift über Oberstenfeld und den Köchersberg, Wunnenstein und Forstberg bevor wir die Burg Lichten­berg erreichen (1:10).

Burg Lichtenberg
Burg Lichtenberg
Prinz Friedrichs Kochherd
Prinz Friedrichs Kochherd

Burg Lichtenberg

Die Burg Lichtenberg wurde 1197 erstmals urkundlich erwähnt. Sie gilt als Wahrzei­chen des Bottwartales und ist bis heute bewohnt. Eine Besichtigung der Burg ist sonn­tags zwischen März und November von 11 bis 18 Uhr möglich.

Wir laufen den Asphaltweg entlang und biegen mit dem roten Kreuz links auf die Land­straße. Vor der Straßenbiegung geht es scharf rechts auf den Forstweg. An einer Abzwei­gung wandern wir geradeaus und kommen bald darauf aus dem Wald heraus. Es geht am Waldrand entlang und am Segelfluggelände vorbei. Nach einer Weile passieren wir den Parkplatz "Starenberg" und folgen der Völkleshofer-Kurzacher-Straße. An Abzweigung geht es immer geradeaus. Wir erreichen eine Wegspinne mit zwei Hütten und wenden uns rechts zum Prinz Friedrichs Kochherd (2:15).

Prinz Friedrichs Kochherd

Ab 1733 jagten die württembergischen Herzöge in dieser Gegend. Zur Versorgung der Gesellschaften diente der Kochherd. Er wurde nach dem württembergischen Prinzen Friedrich benannt, der von 1808 bis 1870 lebte. Der Kochherd wurde 2005 restauriert.

Wir laufen wieder zurück zur Wegspinne und mit dem roten Punkt geradeaus Richtung "Gronau". Bald darauf erreichen wir im Tal eine Kreuzung, wandern links in den Buchtraufweg und überqueren den Bach. Nach einer Weile sehen vor vor uns Burg Hohenbeilstein. An der Weggabel halten wir uns rechts und erreichen Gronau (2:55).

Es geht rechts in die Hauptstraße und links in den Bergweg. Wir verlassen den Ort und biegen an der Kreuzung links ab. Einige Meter weiter halten wir uns rechts. Auf der Höhe queren wir den Bräunersbergweg, wenden uns einige Minuten später scharf links und richten uns nun nach dem roten Kreuz. Wir folgen dem Weg nach links und gelangen nach Schmidhausen. Am Tenniszentrum geht es rechts auf den Fußweg. Wir queren schräg links die Straße und folgen dem Friedhofsweg. Am Parkplatz geht es links und nach dem letzten Haus erneut links. Hier führte einst der Altwürttember­ger Landgraben entlang.

Burg Hohenbeilstein
Burg Hohenbeilstein

Altwürttembergischer Landgraben

Der Altwürttembergische Landgraben diente zwischen 1537 und 1803 als Grenzbefestigung und Zolleinnahme­quelle im Norden Württembergs. Ur­sprünglich war sie zur Verteidigung geplant, hatte jedoch nur geringe strate­gi­sche Bedeutung. Der Landgraben hat eine Länge von 31 km und verläuft von der Heuchelberger Warte im Westen und endet am Bräunersberg bei Schmidhausen.

Einige Minuten später erreichen wir Burg Hohenbeilstein (3:55).

Burg Hohenbeilstein

Die Ursprünge der Burg Hohenbeilstein liegen im 11. Jahrhundert. Die Burg kam 1340 zu Württemberg und wurde um 1500 erweitert. Sie wurde im Bauernkrieg 1525 und im Pfälzischen Erfolgekrieg von den Franzosen 1693 zer­stört. Erste Renovierun­gen erfolgten Anfang des 20. Jahrhunderts. 1962 wurde die Burgschänke errichtet. Heute beherbergt die Burg ne­ben der Burgschänke eine Falknerei.

Es geht am Parkplatz vorbei den Fußweg bergab und geradeaus auf die Straße zur Haltestelle in der Auersteiner Straße (4:00)

Weitere Informationen

Anfahrt

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Vom Hauptbahnhof in Heilbronn mit den Buslinien RBS 641 und 642 bis zur Haltestelle Langhans in Beilstein.

Mit dem Auto: Auf der A81 Heilbronn Richtung Stuttgart, Ausfahrt Ilsfeld. Auf der L1100 nach Beilstein. Bei der Bushaltestelle sind Parkplätze vorhanden. Alternativ ein Stück weiter fahren und links die Straße Richtung "Hohen­beilstein" zum dortigen Parkplatz.

Einkehren

Möglichkeit in Oberstenfeld, Gronau und Beilstein sowie bei der Burg Hohenbeilstein.


Wanderkarten

Freizeitkarte 1:30.000 – Marbach / Bottwartal
Tourismusgemeinschaft Marbach-Bottwartal

Wanderkarte 1:35.000 – Heilbronn / Ludwigsburg
Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg
ISBN 978-3-89021-759-8

Die Wanderung wurde am 22. Februar 2010 aktualisiert.