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Kochertal, Einkornturm und Limpurg

Schwäbisch Hall - Naturschutzgebiet Kochertal - Hirschfelden - Denkmal Friedrich Carl Eggel - Einkornturm - Burgbret­zingen - Hessental - Ruine Limpurg - Schwäbisch Hall

Wegbeschreibung

Kocher
Kocher

Die Wanderung beginnt am Bahnhof in Schwäbisch Hall. Wir wenden uns nach rechts und folgen dem roten Kreuz die Straße entlang. Es geht auf dem Fußgängersteg über die Gleise und links die Treppe hinauf auf den Fußweg. Bald darauf sehen wir links auf dem Hügel die Comburg. In Hagenbach laufen wir den Eduard-Krüger-Weg hinab und halten uns nach dem Spielplatz zweimal links. Der Weg führt uns nun stein hinab und rechts auf die Straße nach Tullau. Wir folgen der Mühlstraße, biegen links in die Waaggasse und verlassen wieder den Ort. An der Weggabel halten wir uns rechts und betreten das Natur­schutzgebiet Kochertal.

Nach der Kocherbiegung geht es an der Gabelung links. Es geht den Pfad hinunter und über die Wiese. Am Wendekreis wandern wir links abwärts, über das Gelände der Stadtwerke und überqueren die Kocher (1:30).

Unser Weg führt über die Wiese und links den Fahrweg hinauf. Wir verlassen das Naturschutzgebiet Kochertal und se­hen vor uns bereits den Einkornturm. Wir umgehen den Steinbruch, biegen an der Bahnstrecke rechts ab und laufen die Straße entlang. Bald darauf überqueren wir die Gleise und erreichen Hirschfelden (2:15).

Blick vom Einkorn auf die Murrhardter Berge
Blick vom Einkorn auf die Murrhardter Berge
Einkornturm
Einkornturm
Comburg
Comburg
Burgruine Limpurg
Burgruine Limpurg

Wir laufen auf der Neumühlstraße in den Ort hinein und folgen nun dem Main-Neckar-Rhein-Weg (roter Balken mit grünem Baum). Es geht rechts auf die Straße Richtung "Gail­dorf" und an der Bushaltestelle links ("Sandgraben"). Wir verlassen den Ort und wandern den asphaltierten Weg aufwärts. Bei der Kreuzung auf der Höhe geht es links Richtung "Einkorn" ab. An einer Abzweigung bietet sich ein Abstecher nach links zum "Aussichts­punkt Bilz" an (2:40).

Wir laufen wieder zurück zur Abzweigung und folgen wieder dem Main-Neckar-Rhein-Weg geradeaus. Es geht über den Spielplatz (Rastmöglichkeit) und geradeaus den Forstweg aufwärts. Auf der Höhe wenden wir uns nach links und kurz darauf erneut links auf den Asphaltweg zu einem Wanderparkplatz (3:10).

Es geht links am Denkmal vorbei. Nach einer Weile gelangen wir zu einem weiteren Park­platz. Rechts sehen wir zwischen den Bäumen ein altes Steinkreuz. Wir biegen links auf den Waldweg ein, überqueren die Straße und erreichen den Einkornturm (3:50).

Einkornturm

Der erste Einkornturm wurde 1827 errichtet und diente als Wachtturm. Er wurde 1892 zum Aussichtsturm ausgebaut. Im 2. Weltkrieg diente er der Luftwaffe. Erst 1958 er­warb der Landkreis Schwäbisch Hall den Turm, der ihn wieder aufbaute.

Nach der Gaststätte geht es rechts den Pfad hinab nach Burgbretzingen. Wir kreuzen die Durchgangsstraße, laufen geradeaus in die Einkornallee und überqueren die Bahnstrecke am Bahnhof "Hessental". Es geht geradeaus in die Eberhard-Heim-Straße und links in die Ödenbühlsteige. Wir überqueren den Bach und folgen dem Großcomburger Weg. Links sehen wir die Comburg.

Comburg

Die Comburg ist ein ehemaliges Benediktiner-Kloster, das im 11. Jahrhundert erbaut wurde. Die gesamte Klosteranlage wird von einer Ringmauer aus dem 16. Jahrhundert umschlossen. Seit 1947 dient die Comburg als Staatliche Akademie für Lehrerfortbil­dung.

Wir durchschreiten das Tor und laufen die Straße hinunter ("Im Stöckle"). Es geht die Treppe hinab und rechts auf die Straße. Kurz darauf führt unser Weg oberhalb der Kocher entlang. Wir laufen rechts in die Unterlimpurger Straße und nach dem Gasthaus Stern rechts auf den unmarkierten Weg Richtung "Ruine Limpurg". An der Abzweigung biegen wir links ab und erreichen die Burgruine Limpurg (4:50).

Burg Limpurg

Die Burg Limpurg wurde in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut. Sie wurde 1541 an die Reichsstadt Schwäbisch Hall verkauft, die die Burg Limpurg schleifen ließ. Dadurch sollte die Nutzung durch Räuberbanden verhindert werden. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die Reste der Burg ausgegraben und teilweise wieder­hergestellt.

Wir wandern wieder denselben Weg hinunter und wenden uns rechts in die Unterlimpurger Straße. Es geht schräg rechts auf die ruhigere Parallelstraße, die wieder auf die Unterlimpurger Straße führt. Nach der Brücke laufen wir in die Obere Herrngasse und am Rathaus vorbei links in die Neue Straße. Wir folgen nun der Markierung des Jakobswegs durch die Fußgängerzone. Es geht geradeaus in die Heimbacher Gasse. Vor dem Naturkostladen wenden wir uns links in die Lange Gasse und laufen an der Kirche vorbei. Wir überqueren die Steinbacher Straße und erreichen den Bahnhof von Schwäbisch Hall, an dem unsere Wanderung endet (5:30).

Weitere Informationen

Anfahrt

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Schwäbisch Hall liegt an der Bahnstrecke von Heilbronn Richtung Crailsheim. Alternativ kann als Einstiegspunkt auch der Bahnhof Schwäbisch Hall-Hessental genutzt werden; dieser liegt an der Bahnstrecke von Stuttgart Richtung Nürnberg.

Mit dem Auto: Parkmöglichkeiten in der Nähe des Bahn­hofs vorhanden.


Einkehren

Möglichkeit zur Einkehr im Gasthaus Einkorn und in Schwäbisch Hall.

Wanderkarten

Wanderkarte 1:35.000 – Schwäbisch Hall / Backnang
Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg
ISBN 978-3-89021-757-4

Freizeitkarte 1:50.000 – Blatt F 518 Schwäbisch Hall / Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald
Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg
ISBN 978-3-89021-611-9

Die Wanderung wurde am 19. März 2009 aktualisiert.