Blick auf Gschwend
Römerturm bei Grab
Kleiner Roßberg
Limes
Im Trauzenbachtal
Felsenbrücke Hohlenstein

Von Mainhardt zu den Römertürmen

Mainhardt - Hammerschmiede - Erlach - Hohe Brach - Hohenbrach - Trauzenbach - rekonstruierter römischer Wacht­turm - Grab - Wachtturm "Färberwald" - ehem. Hankertsmühle - Wachtturm "Hofbergle" - Limesstein - Mainhardt

Wegbeschreibung

Wir beginnen die Wanderung an der Mainhardter Wald-Halle. Wir laufen an der Bushaltestelle vorbei, rechts in die Hauptstraße und richten uns nach dem blauen Strich. Wir unterqueren die B14, laufen am See vorbei und geradeaus in die Mönchstraße. Wir verlassen Mainhardt und folgen der Straße. An der Straßengabelung geht es rechts zur Ham­merschmiede im Rottal (0:40).

Fernmeldeturm Hohe Brach
Fernmeldeturm auf der Hohen Brach

Hammerschmiede

Die Hammerschmiede wurde erstmalig 1707 erwähnt und bis 1860 mit Hilfe von Wasserkraft betrieben. 1880 wurde sie abgerissen. Die beiden Sägemühlen wurden 1940 stillgelegt.

Wir überqueren die Rot, wandern geradeaus und einige Meter weiter mit dem blauen Punkt rechts Richtung "Erlach" am Bach entlang aufwärts. Nach einer Weile führt der Weg aus dem Wald heraus und links auf den Feldweg. An der folgenden Abzweigung geht es geradeaus. Bei einer weiteren Abzweigung halten wir uns rechts und biegen links auf die Straße nach Erlach ein (1:20).

Es geht mit dem roten Kreuz links an der Kreisstraße entlang. Einige Meter nach dem Ende des Geländers wandern wir links auf den Pfad. Es geht links auf den Weg und einige Meter weiter rechts auf einen weiteren Pfad. Bald darauf laufen wir wieder links an der Straße entlang. Vor einer Kurve wandern wir rechts in den Dreckweg. Einige Minuten später biegen wir mit dem roten Kreuz links auf den Pfad ab, der uns auf die Hohe Brach führt (1:45).

Hohe Brach

Die Hohe Brach ist 586 m hoch und damit der höchste Berg des Schwäbisch-Fränkischen Waldes. Auf dem Berg befindet sich ein 133 m hoher Fernmeldeturm für Richtfunk. Er wurde 1985 erbaut und ist das höchste Bauwerk im Rems-Murr-Kreis.

Vor dem Tor zum Turmgelände laufen wir nach rechts und kurz darauf auf den Fahrweg. Wir erreichen Hohenbrach. An der Kreuzung wenden wir uns nach rechts und folgen dem blauen Strich. Bald darauf geht es an einer Abzweigung mit dem blauen Punkt geradeaus nach Trauzenbach (2:10).

Restaurierter Römerturm bei Grab
Restaurierter Römerturm bei Grab

Wir laufen geradeaus in den Haldenweg. Einige Meter weiter geht es links den Weg mit dem blauen Kreuz hinab. Wir wenden uns rechts auf den asphaltierten Weg und einige Meter weiter mit der Markierung "Limesweg" in einer 180°-Kurve hinauf. An der nächsten Gabelung geht es links und nach einigen Minuten an der Kreuzung geradeaus hinauf. Wir wandern rechts auf den befestigten Weg. Kurz darauf wenden wir uns an der Abzweigung links auf den Pfad zum rekonstruierten Römerturm auf dem Heidenbuckel (2:35).

Rekonstruierter Römerturm "Heidenbuckel" (WP 9/83)

Der Römerturm wurde 1982 als erster neu errichteter steinerner Limes-Wachtturm in Baden-Württemberg errichtet. 2004 wurde die Schneise geschlagen, um den Limes sichtbar zu machen.

Wir laufen den Pfad hinunter, rechts auf den Forstweg und geradeaus an der Straße entlang nach Grab. Es geht gera­deaus in die Schöntalstraße und nach der Kirche rechts auf den Pflasterweg. Am Bürgermeisteramt biegen wir links ab. Wir fol­gen der Straße nach rechts und laufen geradeaus in die Waldstraße. Wir verlassen den Ort und halten uns an der Gabe­lung rechts. Es geht auf dem Pfad in den Wald hinein und am Schweinsgraben entlang abwärts. Bei der folgenden Abzweigung geht es rechts. Wir wenden uns rechts auf den Schotterweg und gleich wieder links auf den Pfad. Wir überqueren den Bach und wandern rechts den Färberswaldweg aufwärts. Kurz darauf geht es links den Pfad hinauf. Wir queren einen Forstweg und erreichen die Überreste des römischen Wachtturms "Färberwald", die 1971 restauriert wurden (3:20).

Es geht wieder hinab auf den Forstweg, dem wir nach links folgen. An der Kreuzung geht es rechts das Hankertsmühl­sträßchen hinab zu den Resten der Hankertsmühle; hier besteht auch eine Rastmöglichkeit (3:25).

Hankertsmühle

Die Hankertsmühle wurde 1371 erstmals urkundlich erwähnt. 1908 wurde die Frau des damaligen Müllers bei einem Unfall getötet. Vier Jahre später wanderte dieser mit sei­nen Kindern nach Amerika aus. 1913 kaufte der Staat das Anwesen; in der Folge wur­den die Gebäude abgebrochen.

Wir überqueren die Rot und folgen der Markierung J auf dem Asphaltweg nach links zur Infotafel zum ehemaligen Kleinkastell Hankertsmühle.

Kleinkastell Hankertsmühle

Das ehemalige Kleinkastell bei der Hankertsmühle war etwa 18x18 m groß. Es sind von dem Kleinkastell nur noch Erhebungen im Gelände sichtbar.

Es geht wieder ein Stück zurück und kurz vor der Brücke scharf links den Weg mit der Limeswegmarkierung hinauf. In einer Kurve führt unser Wegzeichen gera­deaus auf den Pfad. Rechts bietet sich ein Abstecher zu den Resten des Römerturms "Hofbergle" an (3:35).

Wachtturm "Färberwald"
Wachtturm "Färberwald"
Reste der Hankertsmühle
Reste der Hankertsmühle
Limesstein in Mainhardt
Limesstein in Mainhardt

Kurz darauf geht es auf den Fahrweg und am Waldkindergarten vorbei. Wir wandern geradeaus auf den Pfad und kommen bald darauf aus dem Wald heraus. Vor uns sehen wir bereits Mainhardt, das wir auch wenige Minuten später erreichen (4:00).

Wir überqueren die Heilbronner Straße (B14). Rechts sehen wir die neu errichtete Limesanlage mit Wall, Graben und einem Eichenpalisadenzaun. Es geht geradeaus in die Friedhofstraße und am Limesstein vorbei.

Limesstein

Der Limesstein wurde anläßlich des 100jährigen Bestehens der Ortsgruppe Mainhardt des Schwäbischen Albvereins aufgestellt. Er ist einem römischen Meilenstein nachempfunden.

Es geht rechts in den Stangenweg und links in die Schulstraße. Am Römermuseum wenden wir uns links. Einige Meter weiter geht es rechts zur Mainhardter Wald-Halle, an dem die heutige Wanderung endet (4:15). Ein Stück weiter an der Schule sind die Reste eines römischen Kastells zu sehen.

Weitere Informationen

Anfahrt

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Von Sulzbach/Murr mit Bus 380 bis Mainhardt, Haltestelle "Wendeplatte".

Mit dem Auto: B39 Weinsberg nach Murrhardt oder B14 Backnang Richtung Schwäbisch Hall, in Murrhardt Rich­tung "Ortsmitte" und links zum Parkplatz an der Wald-Hal­le.


Einkehren

Möglichkeit zur Einkehr in den Orten am Wegrand.

Wanderkarten

Wanderkarte 1:35.000 – Schwäbisch Hall / Backnang
Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg
ISBN 978-3-89021-757-4

Freizeitkarte 1:50.000 – Blatt F 518 Schwäbisch Hall / Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald
Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg
ISBN 978-3-89021-611-9

Die Wanderung wurde am 8. November 2010 aktualisiert.