Hölltal und Hohenrechberg
Schwäbisch Gmünd - Straßdorf - Marienkapelle - Römerbad Schirenhof - Hölltal - Metlangen - Rechberg - Ruine Hohenrechberg - Wallfahrtskirche Hohenrechberg - Waldstetten - Schwäbisch Gmünd
Wegbeschreibung
Am Bahnhof in Schwäbisch Gmünd laufen wir an der Post vorbei, unterqueren die Straße und folgen dem blauen Strich in die Bahnhofstraße. Es geht am Rokokoschlößchen vorbei und geradeaus in die Uferstraße. Wir überqueren die Rechbergstraße, laufen in die Straßdorfer Straße und passieren den ehemaligen Bahnhof Schwäbisch Gmünd Süd.
Hohenstaufenbahn
Die Hohenstaufenbahn wurde 1911/12 eröffnet und führte von Schwäbisch Gmünd über Straßdorf und Wäschenbeuren nach Göppingen. Der erste Halt nach 3,25 km war am Haltepunkt Schwäbisch Gmünd Süd. Der Personenverkehr wurde 1984 eingestellt. Heute dient die ehemalige Trasse als Radweg.
Nach dem Gebäude laufen wir links bergauf nach Straßdorf (0:25). Mit dem blauen Kreuz geht es rechts in den Kapellenweg und an der Marienkapelle vorbei. Im Süden sehen wir bereits den Rechberg und links davon den Hohenstaufen. An der bronzenen Hirtin geht es links und bei der folgenden Kreuzung rechts auf dem Feldweg Richtung "Hölltal". Wir wandern den asphaltierten Weg hinab, an einer Weggabel geradeaus und an der Schranke vorbei. Es geht die Straße entlang zum ehemaligen Römerbad Schirenhof (0:50).
Kastell Schirenhof
Das Kastell Schirenhof wurde vermutlich Mitte des 2. Jahrhunderts errichtet. Von dem Kastell sind heutzutage über der Erde keine Reste mehr sichtbar. Etwa 100 m westlich liegt das ehemalige Kastellbad.
An der folgenden Abzweigung wandern wir links und über den Steg. Kurz nach der Biegung geht es rechts den Pfad hinauf. Wir biegen links auf die Straße und laufen nach der Kurve auf den Fahrweg. An der Weggabel geht es rechts und kurz darauf geradeaus. Bald darauf laufen wir auf den Asphaltweg und orientieren uns am blauen Punkt. Es geht an der Gaststätte Hölltal vorbei. Hier beginnt der Geologische Pfad Schwäbisch Gmünd-Hohenrechberg. Wir passieren bei Station 2 einen blinden Felsenbogen (1:15).
Blinder Felsenbogen im Hölltal
Der Felsenbogen liegt in einer Schicht aus Stubensandstein, die etwa vor 200 Millionen Jahren entstanden ist. Ein Felsenbogen entsteht durch Erosion von Gesteinsmaterial. Ist er noch an der Felsoberfläche gebunden und nicht frei stehend bezeichnet man ihn als blind.
Es geht nun ein Stück am Tiefenbach entlang. Nach der zweiten Brücke steigt unser Weg steil an. Auf der Höhe sehen wir vor uns den Rechberg mit der Wallfahrtskirche Hohenrechberg. Wir überqueren die Straße, folgen dieser nach links und laufen rechts nach Metlangen (1:35).
Es geht rechts in die Reitsprechter Straße und links auf den Weg "Unter der Ruine". Nach einem kräftigen Anstieg erreichen wir den Ort Rechberg. Wir folgen dem roten Kreuz im Gießbachweg und biegen nach Haus Nr. 10 auf den Pfad ab. Nach dem Viadukt geht es rechts zur Ruine Hohenrechberg hinauf (2:20).
Burg Hohenrechberg
Die Burg Hohenrechberg wurde erstmals 1179 urkundlich erwähnt. Sie wurde mehrmals umgebaut und erweitert. Die Burg wurde während dem Dreißigjährigen Krieg und der Französischen Revoluten besetzt, jedoch nicht zerstört. 1865 brannte sie durch einen Blitzeinschlag aus und wurde nicht mehr aufgebaut.
Nach Besichtigung der Burgruine wandern wir geradeaus mit dem roten Kreuz auf dem Kreuzweg zur Wallfahrtskirche Hohenrechberg (2:30).
Wallfahrtskirche St. Maria Hohenrechberg
Bereits seit dem 15. Jahrhundert ist auf dem Rechberg eine Wallfahrtsstätte nachgewiesen. Die heutige Wallfahrtskirche wurde 1686 erbaut.
Es geht an der Kirche vorbei und den asphaltieren Pfad mit dem blauen Strich hinab. An einer Abzweigung halten wir uns links. Wir kreuzen einen Weg und folgen dem Pfad in einer scharfen Rechtskurve. Einige Minuten später gelangen wir auf einen Forstweg und biegen scharf links auf den Pfad. Es geht über die Straße und geradeaus auf den Fahrweg. An einer Abzweigung wandern wir mit dem blauen Kreuz geradeaus Richtung "Waldstetten". Es geht links auf den Asphaltweg und wenige Meter weiter rechts auf dem linken Pfad. Wir queren einen Forstweg. Bei der Gabelung an den Betonplatten halten wir uns links und kurz darauf rechts. Es geht über einen Bach und am Kreuz rechts am Acker entlang nach Waldstetten (3:15).
Es geht links in die Richard-Wagner-Straße und rechts in den Forstweg. Am Ende der Straße laufen wir links. Am Kreisel geht es erneut links und am Rathaus vorbei. Bei einem weiteren Kreisel laufen wir mit dem blauen Kreuz geradeaus in die Wolfsgasse. Am Spielplatz folgen wir der Straße in der Linksbiegung. Nach dem Supermarkt geht es geradeaus in den Almenweg. Wir verlassen Waldstetten und sehen auf der linken Seite erneut den Rechberg mit der Wallfahrtskirche. Es geht durch Schlatthof und Schlangeleshalden nach Pfeilhalden. Wir folgen der Straße nach rechts, orientieren uns nun am blauen Strich und erreichen Schwäbisch Gmünd (4:20).
Es geht links in die Weißensteiner Straße. Nach einer Weile überqueren wir am Kreisel den Josefsbach und wenden uns links. Beim Fünfknopfturm geht es erneut über den Bach und rechts zum Bahnhof, an dem diese Wanderung endet (5:00).
Weitere Informationen
Anfahrt
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Schwäbisch Gmünd liegt an der Bahnstrecke von Stuttgart nach Aalen.
Mit dem Auto: Auf der B29 von Stuttgart Richtung Aalen. Am Bahnhof sind Parkplatze vorhanden, die sonntags kostenlos sind.
Einkehren
In der Gaststätte Hölltal, in Metlangen, der Burgschänke Hohenrechberg, dem Ausflugslokal an der Wallfahrtskirche, in Waldstetten und Schwäbisch Gmünd.
Wanderkarte
Wanderkarte 1:35.000 – Aalen / Schwäbisch Gmünd
Schwäbischer Albverein e.V.
Die Wanderung wurde am 9. April 2010 aktualisiert.
Steckbrief
Anspruch:- Start / Ende: Bahnhof Schwäbisch Gmünd
- Wanderzeit: 5:00 Std.
- Länge: 20,2 km
- Tiefster Punkt: 313 m
- Höchster Punkt: 696 m
- Summe Steigungen / Gefälle: 591 m












