Hankertsmühle
Burgruine Löwenstein
Römerturm bei Grab
Murrursprung
Wegmarkierung
Im Trauzenbachtal

Schelmenklinge, Bemberlesstein und Kloster Lorch

Lorch - Rekonstruierter römischer Wachtturm - Annaklinge - Brucker Sägmühle - Schelmenklinge - Bemberlesstein - Kloster Lorch - Lorch

Wegbeschreibung

Kloster Lorch
Kloster Lorch
Rekonstruierter römischer Wachtturm
Rekonstruierter römischer Wachtturm

Am Bahnhof in Lorch biegen wir links in die Poststraße, laufen am Kreisel geradeaus und folgen dem Main-Neckar-Rhein-Weg (grüner Baum mit rotem Strich) über die Brücke. Wir unterqueren die Kreisstraße und wandern rechts den Weg zum Kloster Lorch hinauf (0:15).

Kloster Lorch

Das Kloster Lorch wurde Anfang des 12. Jahrhunderts gestiftet. 1556 wurde das Kloster aufgehoben; der letzte katholische Abt starb 1563. Seit 1947 ist ein Altersheim im Kloster untergebracht.

Wir passieren den rekonstruierten Wachtturm.

Limes-Wachtturm

Der rekonstruierte römische Wachtturm wurde 1969 errichtet um die Anwesenheit von römischen Truppen auf dem Klosterberg zu verdeutlichen. An dieser Stelle knickt der Limes von Norden nach Osten ab.

Wir folgen dem Fußweg an der Straße hinauf. Es geht über den Wanderparkplatz und auf den Forstweg. Nach einer Weile geht es geradeaus auf die unmarkierte Straße. Am Parkplatz vor der Brucker Sägmühle wandern wir links mit dem blauen Punkt Richtung "Schelmenklinge" aufwärts.

An einer Abzweigung geht es links den Weg mit den Tonziegeln hinauf. Nach einer Weile überqueren wir die Landstra­ße, laufen einige Meter hinauf, wenden uns links auf den "Jubiläumsweg Königin Irene" und erreichen das oberen En­de der Schelmenklinge. Wir richten uns nun nach der Markierung 4 (1:30).

Schelmenklinge

Die Schelmenklinge ist für ihre Wasserspielmodelle entlang des Bachs bekannt. Vermutlich schon vor 1932 wur­den Wasserspiele aufgestellt, die vom Wasser des Bachs angetrieben wurden. Die Modelle stehen von Mai bis Ok­tober in der Klinge.

Am unteren Ende der Schelmenklinge biegen wir rechts auf den Forstweg ab und folgen weiter der Markierung 4. An der Abzweigung halten wir uns rechts und wandern das Götzental hinauf. Wir überqueren den Götzenbach und laufen an der Kreuzung links hinauf. Bald darauf geht es vor der Einmündung auf einen anderen Weg scharf rechts den Pfad auf­wärts zu den Resten eines römischen Wachtturms ("Bemberlesstein") (2:15).

Bemberlesstein

Der Wachtturm 12/9, im Volksmund auch Bemberlesstein genannt, wurde bereits 1877 untersucht. Die Restaurie­rung erfolgte im Jahr 1971. Es wurden mehrere Tonscherben und ein Teil einer Statue gefunden, von der man an­nimmt, daß es sich um die Göttin Fortuna handelt.

Wasserspiel in der Schelmenklinge
Wasserspiel in der Schelmenklinge
Bemberlesstein
Bemberlesstein
Römischer Wachtturm 12/11
Römischer Wachtturm 12/11

Wir wandern wieder den Pfad hinunter, überqueren den Weg nach Pfahlbrunn und laufen geradeaus auf den Pfad mit dem Turmzeichen. An einer Abzweigung geht es geradeaus. Wir kreuzen zwei Fahrwege und laufen geradeaus auf den befestigten Weg. Bei den Ringen geht es geradeaus aufwärts zum Wachtposten 12/11 (2:40).

Wir folgen dem Pfad geradeaus hinunter und biegen links auf den Forstweg ein. Einige Meter weiter geht es rechts abwärts und am Weiher bei der Götzenmühle rechts. Kurz darauf laufen wir im spitzen Winkel links aufwärts in den Mörikeweg (Richtung "Kloster Lorch").

Wir wenden uns rechts auf den breiten Forstweg und bald darauf links auf die Straße. Am Parkplatz geht es geradeaus auf den Pfad ("Fußweg Kloster"). Wir überqueren die Straße und wandern den Weg zum Kloster Lorch hinein. Vor dem Kloster geht es mit dem Main-Neckar-Rhein-Weg rechts hinunter zum Bahnhof Lorch, an dem diese Wanderung endet (3:25).

Weitere Informationen

Anfahrt

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Lorch liegt an der Bahnstrecke von Stuttgart nach Aalen.

Mit dem Auto: Auf der B29 von Schorndorf Richtung Aalen, Ausfahrt Lorch-Ost. Nach dem Überqueren der Bahnstrecke links auf den Parkplatz hinter dem Bahnhof.


Einkehren

Möglichkeit am Ende der Wanderung in Lorch.

Wanderkarten

Wanderkarte 1:35.000 – Göppingen / Schorndorf
Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg
ISBN 978-3-89021-747-5

Freizeitkarte 1:50.000 – Blatt F 518 Schwäbisch Hall / Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald
Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg
ISBN 978-3-89021-611-9

Die Wanderung wurde am 4. Januar 2009 aktualisiert.