Blick vom Korber Kopf
Rottal bei Mittelrot
Oberhalb der Schelmenklinge
Burg Hohenbeilstein
Elefant
Teufelskanzel

Ebnisee, Aichstrutsee und der Limes

Ebnisee - Wieslauftal - Römisches Kleinkastell Rötelsee - Aichstrutsee - Kleinkastell Ebnisee - Römischer Wachturm - Ebnisee

Wegbeschreibung

Unsere Wanderung beginnt am Parkplatz am Ebnisee. Wir biegen links auf die Straße ein und richten uns nach der Mar­kierung "roter Strich".

Ebnisee

Der Ebnisee ist ein Stausee, der die Wieslauf aufstaut. Er wurde 1745 fertiggestellt und diente dem Zweck der Flößerei. Da die normale Wasserführung der Wieslauf nicht ausreichte, wurde das Schmelzwasser aufgefangen. Durch das Öffnen der Schleuse konnte das in den Wintermonaten gesammelte Holz bis zum Neckar weitertrans­portiert werden. Die Flößerei auf dem Ebnisee wurde 1861 eingestellt. 1884 wurde der Ebnisee als Vorsorgemaß­nahme gegen Hochwasser wieder aufgestaut.

Es geht links auf den Wieslaufweg Richtung "Welzheim". An einer Abzweigung wandern wir Richtung "Laufenmühle" geradeaus. Unser Weg führt uns nun immer an der jungen Wieslauf entlang. Nach einer Weile geht es an einer Abzwei­gung scharf links über die Brücke in den Wieslaufhaldenweg. Wir laufen im spitzen Winkel rechts den Schotterweg hin­auf. Kurz darauf geht es links den Pfad bergauf.

Ebnisee

Ebnisee

Kleinkastell Rötelsee

Kleinkastell Rötelsee

Aichstrutsee

Aichstrutsee

Auf der Höhe geht es rechts auf den Fahrweg. Wir folgen dem Weg nach links und biegen kurz darauf rechts ab. An der Straße geht es links auf den Fußweg (Markierung "Mühlenweg"). Wir laufen über den Parkplatz und überqueren die Straße. Es geht mit der Markierung 3 links auf den "Fußweg zum Kleinkastell". An der folgenden Abzweigung geht es rechts und kurz darauf links zum Kleinkastell Rötelsee (1:25).

Kleinkastell Rötelsee

Das Kleinkastell Rötelsee entstand wahrscheinlich erst am Ende des 2. Jahrhundert. Es wurde 1895 im Auftrag der Reichslimeskommission untersucht und der Grundriß 1974 vom Landesdenkmalamt Baden-Württemberg kom­plett aufgedeckt.

Wir folgen dem Weg nach links und richten uns nun nach dem Wegzeichen "Limesweg" (Turm auf rotem Strich). An einer Kreuzung geht es geradeaus und auf der Höhe schräg links. Wir folgen dem Fußweg nach rechts an der Straße entlang zum Aichstrutsee (1:50).

Aichstrutsee

Der Aichstrutsee wurde 1959 als Hochwasser-Rückhaltebecken errichtet. Er staut die Lein auf und ist ca. vier Hek­tar groß. Der See wird im Sommer als Badesee genutzt.

Unser Weg führt links am See entlang. Wir wenden uns links auf den asphaltierten Weg und folgen weiter dem Limes­weg. In Eckartsweiler biegen wir rechts ab. Wir laufen kurz darauf auf den parallel verlaufenden Waldweg. Es geht rechts auf den Forstweg und kurz darauf links ab. Es geht aus dem Wald heraus und an der Weggabel geradeaus. Im Wald geht es an der Gabelung links und kurz darauf links auf den Pfad. Einige Meter weiter wandern wir geradeaus. An weiteren Abzweigungen achten wir aufmerksam auf die Markierung des Limeswegs.

Römischer Wachtposten 9/116 und Limesstein

Römischer Wachtposten 9/116 und Limesstein

Wir überqueren die Straße; links steht die Königseiche. Es geht an der Hinweistafel zum Schlittenweg auf den Pfad. Wir queren die Landstraße und folgen weiter dem Pfad in den Wald hinein. Es geht an der Gedenktafel des Kleinkastells Ebnisee vorbei.

Kleinkastell Ebnisee

Die Reste des Kleinkastell Ebnisee wurde 1895 entdeckt, aber bis heute nicht ausge­graben. Es war mit 21x23 m etwas größer als das Kleinkastell Rötelsee. Von der ex­ponierten Lage aus konnte die Grenze gut überwacht werden.

Wir wenden uns rechts auf den Fahrweg, einige Meter weiter links auf den Pfad und gelangen zu den Resten des Rö­mischen Wachtpostens 9/116 (3:05).

Römischer Wachtposten 9/116

Der Römische Wachtposten WP 9/116 wurde 1814 entdeckt. 1896 fanden die ersten Grabungen statt. Im Jahr 1977 führte das Landesdenkmalamt Baden-Württemberg weitere Ausgrabungen durch. Um 260 wurde der Platz von den Römern geräumt. Der Turm war vermutlich der höchstgelegene Turm am gesamten Vorderen Limes.

Es geht auf dem Pfad am Limesstein vorbei und links auf den Forstweg. Wir überqueren erneut die Straße und folgen nun dem Weg mit dem roten Punkt. Bei einer Wegspinne geht es rechts; wir wandern nun den Kirchweg Ebni bergab. Es geht links auf den asphaltierten Weg am Ebnisee entlang zum Parkplatz, an dem diese Wanderung endet (3:30).

Weitere Informationen

Anfahrt

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Der Waldbus fährt von Anfang Mai bis Anfang Oktober an Sonn- und Feier­tagen von Schorndorf zum Ebisee.

Mit dem Auto: Der Ebnisee liegt an der L1120 von Win­nenden Richtung Kaisersbach.


Einkehren

Möglichkeit am Ebnisee und Aichstrutsee.

Wanderkarten

Wanderkarte 1:35.000 – Schwäbisch Hall / Backnang
Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg
ISBN 978-3-89021-757-4

Freizeitkarte 1:50.000 – Blatt F 518 Schwäbisch Hall / Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald
Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg
ISBN 978-3-89021-611-9

Die Wanderung wurde am 30. September 2009 aktualisiert.