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Mordklinge, Hagberg und Hägelesklinge

Täle - Mönchhof - Oberneustetten - Mordklinge - Kirchenkirnberg - Horlachen - Hagbergturm - Menzles - Menzlesmühle - Hundsberg - Brunnenklinge - Hägelesklinge - Täle

Wegbeschreibung

Große Platte

Große Platte

Die Wanderung beginnt am Wanderparkplatz in Täle. Wir laufen mit dem roten Punkt den Nassgeigerweg hinein und an der Hütte vorbei. Bei einer Abzweigung nach einer Links­kurve wandern wir links Richtung "Mönchhof". Am Waldjugendzeltplatz geht es mit dem blauen Strich geradeaus. Kurz darauf geht es rechts auf den Asphaltweg nach Mönchhof (0:35).

Wir biegen links ab, verlassen wieder den Weiler und biegen nach der Sitzbank rechts ab. Es geht über die Straße und in den Wald hinein. An der Hinweistafel zum Schlittenweg biegen wir links auf den Forstweg ein. Bei der Weggabel geht es rechts hinab zur großen Platte (1:15).

Große Platte

Die ca. 300 Zentner schwere Platte wurde 1889 beim Bau der Forststraße freigelegt. Es handelt sich bei der Platte um ein Stück Küstenmeeresboden vor ca. 150 Mio. Jahren. Bei den wie Hyroglyphen aussehenden Spuren handelt es sich um Abdrücke im Meeresboden.

Wir laufen an der Platte den Pfad hinab und wenden uns wieder rechts auf den Forstweg. Wir laufen an der Hütte am Treibsee vorbei und den mittleren Weg ("Treibseeausfahrt") abwärts. Es geht geradeaus auf den Asphaltweg durch Mut­zenhof nach Oberneustetten (1:50).

Mordklinge

In der Mordklinge

Wir biegen links auf die Straße ein und wandern einige Meter vor dem Ortseingang von Unterneustetten im spitzen Winkel rechts den unmarkierten Mordklingenweg hinein. In der Kurve geht es geradeaus durch die Mordklinge. An der Weggabel oberhalb der Schlucht geht es mit dem roten Punkt nach rechts. Wir wenden uns links auf den Fahrweg und an der darauffolgenden Kreuzung rechts nach Spielhof. Im Ort folgen wir dem Weg nach links und einige Meter weiter nach rechts. Es geht rechts auf die Straße nach Kirchenkirnberg (2:50).

Es geht links auf den Landwirtschaftsweg. Am Wendekreis laufen wir rechts in den Ort hinein, an der Gabelung erneut rechts und kurz darauf links in die Spielhofstraße. Am Brunnen geht es geradeaus die Straße hinauf und am Kreisel geradeaus in die Gschwender Straße. Wir verlassen den Ort und biegen nach dem Bach rechts auf den Forstweg ein, der in den Wald hineinführt Nach dem Anstieg geht es links auf den Fahrweg und durch Vögelesreute. Wir folgen dem Weg in der Linkskurve. Kurz darauf geht es auf den Pfad erneut in den Wald. An Abzwei­gungen folgen wir weiter dem roten Punkt. Es geht geradeaus auf die Straße nach Horlachen (3:40).

Hagbergturm

Hagbergturm

Wir folgen nun dem Main-Neckar-Rhein-Weg (grüner Baum auf rotem Strich) auf der Hag­bergstraße und wenden uns nach rechts in die Straße "Am Hagberg". Der Weg führt uns steil hinauf auf den Hagberg. An der Abzweigung geht es links zum Hagbergturm (4:00).

Hagberg

Der Hagberg ist mit 585 m der zweithöchste Punkt des Schwäbisch-Fränkischen Wal­des. In früheren Zeiten soll der Hagberg Teil der Grenze zwischen Schwaben und Franken gewesen sein.

Der Hagbergturm ist 23 m hoch. Der erste Aussichtsturm wurde 1901 errichtet und nach dem Ersten Weltkrieg in seiner heutigen Form erbaut. Der Turm wurde 1949 renoviert und 1973 wegen Baufälligkeit geschlossen. Er wurde in der ursprünglichen Form 1979/80 neu errichtet.

Wir laufen wieder zurück zur Abzweigung und wenden uns mit dem Main-Neckar-Rhein-Weg nach links Richtung "Menzlesmühle". Nach dem ersten Haus in Haghof geht es rechts auf den Grasweg hinab nach Brandhof. Bei der Ab­zweigung wandern wir geradeaus und an der Weggabel links. Es geht geradeaus auf den Fahrweg. Wir biegen rechts auf die Straße ein und wenden uns am Parkplatz links auf den Forstweg. Der Weg führt an einem See vorbei. An einer Weggabel halten wir uns links und erreichen Menzles (4:45).

Hundsberger Sägemühle

Blick auf die Hundsberger Sägemühle

Hägelesklinge

Hägelesklinge

An der Straße biegen wir links ab. Einige Meter weiter geht es rechts. Wir wandern gera­deaus auf den Fahrweg, dem wir in der Linkskurve zur Menzlesmühle folgen (5:00).

Wir biegen links auf den unmarkierten Asphaltweg ein, dem wir nach Hundsberg folgen. Wir biegen rechts Richtung "Hundsberger Sägmühle" ab. An dem Sägewerk geht es rechts und über den Bach. Wir wandern rechts auf den Main-Neckar-Rhein-Weg und fol­gen dem Holzweg. Wir laufen in den Wald hinein und biegen rechts auf den Forstweg. An der Kreuzung an der Menzlesmühle (5:30) geht es auf dem unmarkierten Weg geradeaus. Kurz darauf biegen wir links auf die Straße Richtung "Ebersberg" und folgen dem roten Punkt.

Kurz darauf geht geradeaus ein Pfad leicht aufwärts. Wir erreichen wieder die Straße, der wir nach links folgen. An der Kreuzung wandern wir geradeaus Richtung "Hägelesklinge-Brunnenklinge". An Abzweigungen folgen wir weiter der Straße. In Ebersberg geht es ge­radeaus auf den Grasweg und am Waldrand links auf den Pfad in die Hägelesklinge (6:00).

Hägelesklinge

Die Hägelesklinge hat ihren Namen von Johannes Hägele aus dem nahegelegenen Ebersberg, der seines Militär­dienstes überdrüssig wurde und sich jahrelang in der unzugänglichen Klinge versteckte.

An einer Abzweigung laufen wir mit dem weißen Punkt geradeaus zur Brunnenklinge. Es geht wieder zurück zur Ab­zweigung und mit dem roten Punkt abwärts. Wir wandern links auf den Weg und an der Infotafel vorbei. An der Straße biegen wir rechts ab und erreichen wieder den Parkplatz in Täle (6:30).

Hinweis

Die Mordklinge sollte nur von geübten Wanderern mit entsprechendem Schuhwerk durchquert werden.

Weitere Informationen

Anfahrt

Mit dem Auto: Auf der K1892 von Kaisersbach Richtung Cronhütte, Parkplatz in Täle kurz nach der Abzweigung zum Schullandheim.


Einkehren

Möglichkeit in Kirchenkirnbach und Horlachen.

Wanderkarten

Wanderkarte 1:35.000 – Schwäbisch Hall / Backnang
Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg
ISBN 978-3-89021-757-4

Freizeitkarte 1:50.000 – Blatt F 518 Schwäbisch Hall / Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald
Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg
ISBN 978-3-89021-611-9

Die Wanderung wurde am 29. September 2008 aktualisiert.